Köllamaun

Köllamaun-Skulptur aus Holz

Der Köllamaun wird seit 2012 an Personen verliehen, die sich um Thematiken rund um Kellergassen, Wein- und Kellerkultur verdient gemacht haben.

Der Jury gehören alle bisherigen Preisträger an und man kann den „Köllamaun“ auch nur 1 x bekommen.

Die Figur wird von Leopold Schießer handgeschnitzt und im Zuge einer Kellergassenführer-Urkundenverleihung überreicht.

Köllamaun 2017: Manfred Breindl

Köllamaun 2017: Manfred Breindl

Köllamaun 2016: Friedl Umschaid

Köllamaun 2016: Friedl Umschaid

Köllamaun 2015: Alfred Komarek

Köllamaun 2015: Alfred Komarek
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Alfred Komarek wurde 1945 in Bad Aussee geboren.Er fing bereits als Student zu schreiben an, zumeist  Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Es folgten Sendungen im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher.

Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als Romanautor und literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist. Seine besondere Liebe gilt dabei seiner zweiten Heimat – dem Weinviertel.

Sein erster Kriminalroman "Polt muß weinen" wurde mit dem "Glauser" als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Fünf Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 dafür auch die "Romy" für das beste Drehbuch.

Durch seine intensive Auseinandersetzung mit dem Weinviertel und vor allem den Kellergassen machte Komarek dieses wertvolle Kulturgut einer breiten Öffentlichkeit in Österreich und Deutschland bekannt.
Mittlerweile lebt er selbst bereits 40 Jahre im Weinviertel und ist selbst stolzer Besitzer eines Presshauses im Pulkautal.

Toleranzpreis des Österreichischen Buchhandels, Großes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich, das sind nur einige seiner Auszeichnungen.
Mit dem „Köllamaunn 2015“ kommt ein weiterer Titel dazu. Die Köllamaunn-Skulptur hat er im Augenblick lieb gewonnen und sich sofort mit ihr angefreundet. „Die werde ich heute nicht mehr loslassen!“ sagte er bei der Verleihung und hielt auch Wort.

Lieber Alfred Komarek – möge uns Dein Ideenreichtum und Engagement für die  Weinviertler Kellergassen noch viele Jahre erhalten bleiben! Wir freuen uns schon auf den nächsten Polt-Roman!

Finanziert wurde der Preis von der Bäckerei Cyrill Blei aus Retz.

Köllamaun 2014: DI Christian Kalch

Köllamaun 2014: DI Christian Kalch
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DI Christian Kalch wurde im Rahmen der Poysdorfer Köllamess - als 3. Preisträger überhaupt - zum  „Köllamaunn 2014“ ernannt! Landesrat Mag. Karl Wilfing übergab die begehrte Holzstatue an den Architekten der NÖ Agrarbezirksbehörde. Diese Auszeichnung ergeht an Personen, die sich besonders um die Kellergassen im Weinviertel bemühen, und wird  jährlich von AGRAR PLUS – auf Vorschlag der bisherigen Preisträger - verliehen.

Der Architekt und Kellergassenkenner DI Christian Kalch wurde  1955 in Wien geboren. 1982 beendete er sein Studium der Architektur an der TU-Wien -  mit Schwerpunkt Baukunst bzw. Bauen in der Altstadt. Nach seiner Tätigkeit als Bauleiter für eine Privatfirma in Wien Schwechat war seine nächste Station bereits das  Amt der NÖ Landesregierung. Derzeit ist Christian Kalch für die NÖ Agrarbezirksbehörde tätig.

Seine Hauptaufgabe liegt in der Architektur für den Ländlichen Raum, er bietet allgemeine landwirtschaftliche Bauberatung sowie spezielle Beratung in den Weinviertler Kellergassen an.

Christian Kalch geht es besonders um die Erhaltung und Pflege der regionstypischen Kellergassen. Das hat er auch bei den vielen Beratungen im Rahmen der Kellergassen-Renovierung in ganz NÖ unter Beweis gestellt!

Die Holzskulptur wurde vom Röhrabrunner Holzschnitzer Leopold Schießer gefertigt und zeigt einen Weinbauern mit seiner Kellertasche, unterwegs in die Kellergasse. Finanziert wurde der Preis vom Raiffeisen-Lagerhaus Absdorf/Wagram.

Die geheimnisvolle Kellerwelt – oder die Dörfer ohne Rauchfang - so nennt man die Kellergassen.  Es gibt im Weinviertel  mehr als 1.000 Kellergassen!  Diese einzigartige Welt mit ihren Presshäusern und Kellern wäre längst vergessen und im Dornröschenschlaf, wenn sich nicht vor vielen Jahren ein paar selbstlose Idealisten um sie angenommen hätte. Der „Köllamaunn“ soll Mut geben, dass es in Zukunft mehr davon gibt.

Köllamaun 2013: Johannes Rieder

Köllamaun 2013: Johannes Rieder
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Die geheimnisvolle Kellerwelt – oder die Dörfer ohne Rauchfang - so nennt man die Kellergassen.  Es gibt hier im Weinviertel  mehr als 1.000 Kellergassen!  Diese einzigartige Welt mit ihren Presshäusern und Kellern wäre längst vergessen und im Dornröschenschlaf, wenn sich nicht vor vielen Jahren ein paar selbstlose Idealisten um sie angenommen hätte.

Johannes Rieder entstammt einer legendären Poysdorfer Winzer- und Heurigenfamilie. Er setzt Initiativen, um die Wertschätzung des Weinviertler Lebensraumes und die traditionelle Lebenskultur zu fördern. Und gerade Poysdorf wäre ohne seine  Aktivitäten um vieles ärmer.

Geboren 1958, verheiratet und 2 Kinder, diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger – so könnte die Kurzbiografie lauten. Johannes Rieder ist aber viel mehr. Seit 1981 leitet er als Direktor die Krankenpflegeschule Mistelbach und ist Mitherausgeber des Lehrbuches „Bausteine der Gesundheits- und Krankenpflege“. Gleichzeitig organisiert und initiiert er eine Reihe von Pflegebildungsveranstaltungen.

Für sein Engagement im Gesundheits- und Pflegebereich wurde er 1992 mit dem „Hartmann-Pflegepreis“ ausgezeichnet.

Besonders in Poysdorf gilt Johannes Rieder als rühriger, innovativer und umtriebiger Ideenspender und Organisator. So hat er im Rahmen der Gesunden Gemeinde themenbezogene Wanderungen wie z.B. die „Hintaus-Wanderungen entwickelt und durchgeführt.

Die Liebe zu den Kellergassen hat ihn stets begleitet und daher war die Gründung der Poysdorfer Kellerakademie ein logischer Schritt.

Seit 2000 ist er der Motor und Initiator bei der Poysdorfer KellergassenführerInnen-Ausbildung von AGRAR PLUS. Selbst ein ausgebildeter Kellergassenführer – hat er sich dem Spezialthema „Wein & Bibel“ verschrieben.

Und dazu hat sich Johannes Rieder seit Jahren auch einen Namen als Buchautor gemacht. 2002 publizierte er mit Thomas Hofmann das „Weinviertler Kellergassenbrevier“ und 2012 mit Wolfgang Krammer den außerordentlich erfolgreichen Band  „Weinviertler Kellergassen – Unsterblicher Kulturschatz“. Dieses Buch kann schon jetzt als Standardwerk der Kellergassenliteratur bezeichnet werden.

Ihm geht es besonders um die Erhaltung und Pflege der regionstypischen Kellergassen – ja und vielleicht wird es doch noch einmal etwas mit dem großen Wunsch, dass die Kellergassen einst als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt werden.

Köllamaun 2012: Prof. Helmut Leierer

Prof. Helmut Leierer
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Der Architekt Prof. Helmut Leierer schreibt in seinem Standardwerk „Zukunft Kellergassen“ – „Es muss uns bewusst werden, dass unsere niederösterreichischen Kellergassen ein einzigartiges Kulturgut darstellen, welches nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.“ Und weiter – „Wenn wir die Kellergassen, ganz gleich in welcher Art, zerstören, vernichten wir unwiederbringlich dieses kulturelle Erbe für alle späteren Generationen.“ (Zitatende)

Geboren am 14. Feber 1931 in Wien und aufgewachsen im Burgenland, in Wien und in Retz,  hat Helmut Leierer die Maurerlehre und Staatsgewerbeschule in Salzburg absolviert. Von 1952 – 1955 dann die  Akademie der bildenden Künste in Wien, bei Prof. Holzmeister.

Ab 1960 war er schließlich selbstständiger Architekt – wo natürlich KEINE Kellergassen im Fokus standen, vielmehr aber  Wohnhäuser und  Schulen, sowie u.a. auch der Flughafen in Salzburg.  

1969 erfolgte die Verlegung des Architektenbüros nach Hollabrunn – und ab Anfang der 1970er Jahre bemühte er sich um die Kellergassen im Weinviertel. Anfangs besonders um die in Raschala, wo er selbst einen Keller besitzt.

Beim Probus-Kellergassen-Wettbewerb „Die schönste Kellergasse“, wirkte er ebenso mit, wie beim EU-Projekt „Kellergassen im Pulkautal“, in dem er mehr als  100 Beratungen durchführte.

Seit 2000 ist er Vortragender bei der KellergassenführerInnen-Ausbildung von AGRAR PLUS.                       

Prof. Helmut Leierer wurde  - als erster Preisträger überhaupt -  zum  „Köllamaunn 2012“ ernannt!

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